Feuerwehrmedizinischer Dienst

Das Sachgebiet Feuerwehrmedizinischer Dienst beschäftigt sich mit der Menschenrettung, Erstversorgung und hygienischen Betreuung von verunglückten Personen unter außergewöhnlichen Bedingungen, sowie mit der einsatzmedizinischen Betreuung und dem Eigenschutz der Feuerwehrmitglieder der BTF Hirtenberger. Der Feuerwehrmedizinische Dienst sorgt für die Bereitstellung der hierfür erforderlichen Sanitätsausrüstung und für die Ausbildung der Feuerwehrmänner. Sachbearbeiter Feuerwehrmedizinischer Dienst in der BTF Hirtenberger ist Helmut Stach. Der Sachbearbeiter hat die Aufgabe, für eine ordentliche Ausbildung der Feuerwehrmitglieder auf dem Gebiet der Erste Hilfe zu sorgen, sich um die Wartung der Verbandskästen und Rettungsgeräte zu kümmern und die Tauglichkeitsuntersuchungen der Feuerwehrmitglieder zu koordinieren.

 


Erste Hilfe

Jedes Feuerwehrmitglied muss im Rahmen der Basisausbildung einen 16-stündigen Erste Hilfe-Kurs absolvieren. Zur weiteren Fortbildung werden laufend Schulungen angeboten und bei Übungen das Rote Kreuz eingebunden. In jedem unserer Einsatzfahrzeuge befindet sich ein Erste-Hilfe-Koffer, dessen Inhalt nicht nur eine allgemeine Erste Hilfe-Leistung ermöglicht, sondern auch auf die Verwendung und Besonderheiten des Fahrzeuges abgestimmt ist. Unsere Fahrzeuge sind zur Brandbekämpfung mit speziellem Verbandsmaterial für Verbrennungsverletzungen und mit Mitteln zur Bekämpfung von Rauchgasvergiftungen ausgerüstet.

 


Tauglichkeitsuntersuchungen

Zur Sicherstellung der Tauglichkeit der Feuerwehrmitglieder muss jedes aktive Mitglied sowie jeder Atemschutzgeräteträger bzw. Schutzanzugträger erstmalig eine Untersuchung bei einem Arzt absolvieren. Die Atemschutz-Folgeuntersuchungen werden in definierten Abständen durch die eigene Feuerwehr organisiert. Das vorrangige Ziel der Überprüfungen ist es, mittels Risikoevaluierung ein möglichst hohes Maß an Sicherheit für die Atemschutzgeräteträger im Einsatz zu gewährleisten. Die Grundlage bildet eine Überprüfung der körperlichen Fitness (Leistungstests einmal im Kalenderjahr). Des Weiteren wird in altersabhängigen Abständen der medizinische Fragebogen neu ausgefüllt und eine ärztliche Überprüfung des Gesundheitszustandes mittels Vorsorgeuntersuchung durchgeführt. Zusätzlich zur Untersuchung durch einen Arzt muss jeder Atemschutzgeräteträger einen jährlichen Leistungstest absolvieren. Dabei kann aus folgenden drei Varianten gewählt werden: Cooper Test, Fahrradtest oder Finnentest.